Nach 8 Tagen in Istanbul reißen wir unsere Zelte ab und machen uns ein zweites Mal auf die weite Reise nach Asien. Nach 15 Minuten sind wir da. Doch natürlich immer noch mitten im Epizentrum Istanbuls. Wir fahren mit dem Bus zwei Stunden lang Richtung Osten in Istanbul zu einer Raststätte, die sich fast am Stadtrand befindet. Bei den Tankwärtern macht sich große Freude breit, als wir erzählen, dass wir per Autostopp fahren möchten. Wie wir es nach den bisherigen Erfahrungen mit den Menschen in diesem Land erwartet haben, dauert es auch nicht lange, bis wir unsere erste Mitfahrgelegenheit finden.

Hakan hat seine Mami gerade vom Flughafen abgeholt und nimmt uns die ersten Kilometer bis nach Izmit mit. Dort folgt ein LKW-Fahrer, der uns stolz auf seinem Ausweis zeigt, dass er Erdogan heißt. Leider spricht er kein Wort Englisch, doch schenkt er uns eine CD seiner Lieblingssängering Ebru Gündes (die türkische Andrea Berg). Nach kurzer Fahrt mit ihm halten wir an einer Raststätte, wo uns Murat und sein Papa einsteigen lassen, die zur Beerdigung des Großvaters bzw. Vaters unterwegs sind und uns an Ankara vorbei bis nach Kirikkale mitnehmen.

Da es bereits dunkel ist, als wir in Kirikkale ankommen, suchen wir uns dort einen Platz zum Schlafen. Wir bemerken, dass es hier scheinbar selten auswärtige Besucher gibt und fühlen uns so fehl am Platze (aber dennoch willkommen) wie Helene Fischer in der Männerumkleide. Beim Bäcker bekommen wir Brot geschenkt und werden von Menschen mit Rufen und Winken bereits von Weitem begrüßt. Überall scheinen die Menschen sehr überrascht, dass wir hier auftauchen.

Am nächsten Morgen das gleiche Spiel. Im Kaufmannsladen um die Ecke gibt es einen Tee des Besitzers und bei Erzählungen seiner Deutschlandaufenthalte werden uns verschiedene Käsespezialitäten gereicht. Anschließend suchen wir uns einen Bus, der uns stadtauswärts zur Schnellstraße fährt und dessen Fahrer am Ende natürlich kein Geld haben möchte. Am Straßenrand stehend werden wir dann direkt von einem Anwohner zu einem weiteren Tee eingeladen und darauf hingewiesen, dass wir noch genug Zeit hätten, um später weiter zu fahren.

Der Tag läuft wie der vorherige, ebenfalls wie geschnitten Brot. Haben wir uns in den vorherigen Ländern immer vorbereiten müssen und bereits vorher im Internet nach guten Spots oder Tankstellen gesucht, kann man in der Türkei einfach überall seinen Daumen raushalten. Sowohl auf der kleinsten Landstraße als auch mitten auf der Autobahn. Überall halten die Menschen gerne für einen an. Wobei uns gesagt wird, dass es vor allem die Neugier ist, da wir fremd aussehen.

Wir finden einen jungen Fußballtrainer auf dem Weg zum Training, der uns die ersten 50 km mitnimmt. Am nächsten Ort sehen wir so verloren aus, dass wirklich jeder anhält um uns zu fragen, wo wir hinmöchten. Liegt es nicht auf seinem Weg, wird sich ausgiebig entschuldigt. Nach einiger Zeit taucht Orhan dann auf und hat bzw. macht Platz für uns in seinem Minibus. Da auch er kein Englisch spricht, verständigen wir uns über den Google-Translator. Er erzählt uns von seiner Abneigung gegenüber Merkel, seiner Begeisterung für Gerhard Schröder und natürlich Erdogan. Dieser habe großartige Arbeit mit dem Bau der Autobahnen und Straßen in der Türkei geleistet. Mir fällt dazu spontan die Geschichte eines ehemaligen deutschen „Politikers“ ein, der in den 30ern und 40ern ebenfalls sehr berümht und beliebt war u.a. durch seinen Autobahnbau, verwerfe den Gedanken aber schnell wieder.

Orhan

Ansonsten ist Orhan aber ein absoluter Glücksfall für uns. Eigentlich ist er geschäftlich auf dem Weg ins 400km entfernte Adana, als er allerdings von unseren Plänen hört, den Tuz Gölü (Salzsee) zu besuchen, begleitet er uns dorthin. Nach einer kleinen Pause am See entscheiden wir, anders als geplant, nicht dort zu bleiben, sondern direkt weiter nach Kappadokien zu fahren. Orhan nimmt uns daher weiter mit, lädt uns noch zum ausgiebigen Mittagessen ein und lässt uns dann nur 60km vor unserem neuen Ziel heraus.

Maren am Tuz Gölü. Mit 32,9% ist sein Salzanteil höher als der des Toten Meeres.

Wir laufen keine fünf Minuten die Straße hoch, bis ein LKW-Fahrer uns anhupt, ohne dass wir ein Zeichen gegeben hätten, und uns einsteigen lässt. Nachdem er uns (wie schon so viele an diesem Tag) seine Abneigung gegenüber Merkel gezeigt hat, hören wir gemeinsam Musik aus unserer Playlist. Nach einem Kuschelsong verlangt er mehr Bass. Wir nutzen unsere zweite Chance, bevor er anschließend seine arabischen Lieblingslieder auflegt. Leider vergesse ich beim Aussteigen meine Mütze in seinem LKW. Aber das kann die Stimmung an diesem Tag auch nicht mehr trüben.

Die letzten Kilometer nehmen uns drei junge Männer in ihrem Auto mit, das bereits voller als Harald Juhnke an Silvester zu sein scheint. Dies ist allerdings kein Grund, uns nicht noch mit hinein zu quetschen. Sie sagen, dass es schön ist, dass wir es nutzen, in so viele Länder reisen zu können. Sie würden es gerne ebenfalls machen, aber dies ist als Türke scheinbar nicht so einfach. Gemeinsam besuchen wir einen Aussichtspunkt, bevor uns die drei in Göreme bei einem Freund absetzen, welcher uns eine Unterkunft besorgen soll. Doch da wir bereits einen Couchsurfer gefunden haben, der uns aufnimmt, schauen wir uns nur kurz um und lassen uns dann ins 10 km entfernte Avanos mitnehmen, wo wir uns bei Heval und seinem aggressiven Kater Godot einnisten.

Die Skyline von Kappadokien

Am Freitag wandern wir dann durch die sehenswerte Landschaft Kappadokiens. Diese durch mehrere Vulkane und deren Ausbrüche geformte Landschaft besteht aus Felsformationen, in denen viele Höhlen eingearbeitet sind. Dazu kommt, dass alles frei zugänglich ist und erklettert werden kann. Besonders bekannt ist Kappadokien für die unzähligen Heißluftballons, die regelmäßig aus der Landschaft aufsteigen.

Unterwegs treffen wir auf einen Dänen und eine Griechin, die ebenfalls auf dem Weg in den Iran sind, ihre Visa allerdings schon besitzen. Etwas, das wir leider zu spät angegangen sind. Um ein iranisches Visum zu bekommen, benötigt man eine Reference Number, welche man 10 Werktage nach der Beantragung erhält. Allerdings ist am 21. März Neujahr im Iran und dazu ab dem 15. März ein dreichwöchiger Urlaub für die meisten Menschen. Da wir die Nummer erst am 14. März beantragt haben, werden wir vermutlich noch bis Anfang April auf das Visum warten müssen. Irgendwie schade, aber da kannst du machen nichts.

Unser Gastgeber Heval ist ein smarter Typ. Als Kurde kommt er ursprünglich aus dem Osten des Landes, hat aber bereits lange Zeit in Izmir und Istanbul gelebt und schreibt nun gerade seine Doktorarbeit im Fach Archälogie. Er erweist sich als sympathischer, offener und sehr belesener Kerl, der es versteht, delikate Gerichte, die zu 85% aus Knoblauch und Zwiebeln bestehen, zu kochen.

Unser Gastgeber in Kappadokia Heval

 

Da wir gerne einmal die vielen Heißluftballons im Sonnenaufgang sehen möchten, überlegen wir, am Sonntag früh aufzustehen und uns einen guten Aussichtspunkt zu suchen. Da wir allerdings unsere Motivation früh aufzustehen vom Trampen kennen, wo wir nie wirklich vor 12 Uhr mittags an der Straße standen, entscheiden wir uns trotz Minusgraden in einer Höhle zu übernachten. Wir lagern also alles was wir nicht benötigen bei Heval, nehmen drei Decken und seinen Haustürschlüssel für den Notfall mit und laufen Samstag Nachmittag into the wild.

Wir entscheiden uns für eine Höhle, die wir bereits am Vortag entdeckt haben. Ein luxuriöses dreigeschössiges Apartment, ohne Küche und Bad, allerdings mit zwei Fenstern (ohne Scheiben) und Pipi-Ecke. Vom Fenster im zweiten Stock aus können wir auf einen Felsen klettern, der eine perfekte Aussicht auf den Sonnenuntergang bietet. Nachdem diese allerdings untergegangen ist, wird es schnell sehr kalt. Also bündel ich das gesamte Wissen, das ich in sieben Staffeln MacGyver während meiner Kindheit erworben habe und schaffe es tatsächlich, aus den Dingen die andere Personen in der Höhle zurückgelassen haben, ein Lagerfeuer zu entzünden. Richard Dean Anderson wäre stolz auf mich gewesen.

MacGyver am Feuer

Die Nacht liegen wir komplett eingepackt in allem, was wir dabei haben, bei -6 Grad Außentemperatur im Schlafsack. Außer einer Fledermaus stört uns während der Nacht nichts und so werden wir gegen halb 6 vom typischen, zum Gebet auffordernen Gesang einer entfernten Moschee geweckt. Wir packen unsere Sachen zusammen und verlassen die Höhle im Halbdunkeln, um vor dem Sonnenaufgang noch einen erhöhten Platz mit Blickrichtung Osten (Danke für den Kompass!) zu finden.

Maren im Schlafsack

Unterwegs begegnen wir drei Männern, die gerade neben ihrem Pickup einen Heißluftballon startklar machen. Wir werden freundlich begrüßt und gefragt, ob wir nicht mitfliegen wollen. Da wir die Preise bereits kennen (80-100€ pro Person), sind wir nicht gerade optimistisch und ich erkläre dem Mann, dass wir gerne würden, aber ich nur 160 Lira (ca. 40€) dabei habe. Er diskutiert daraufhin kurz mit seinem Chef und knapp 30 Minuten später fliegen wir neben 60 anderen Heißluftballons über Kappadokien in den Sonnaufgang. Ein wirklich schönes Erlebnis, das die Fotos nicht einmal im Ansatz wieder geben können.

Ballons im Morgengrauen vor dem Start

Im Ballon. Einen Tag später erfuhren wir, dass vor einer Woche drei Ballons abstürzten und sich dabei 49 Menschen verletzten.

Nach der nicht ganz perfekten Landung gibt es noch Sekt (morgens um halb 9) sowie ein Zertifikat und keine zwei Stunden später liegen wir völlig zerstört aber glücklich bei Heval auf der Couch und verschlafen den Rest des Sonntags. Abends gibt es dann ein weiteres fantastisch schmeckendes Zwiebel-Knoblauch-Gericht und eine kurze Tanzstunde von Heval zum Abschied. Nachdem wir wohl noch etwas auf unser Iranvisum warten müssen, haben wir uns dazu entschieden, vorher noch einen Abstecher nach Georgien und Armenien zu machen, weshalb wir am Montag bereits Richtung Schwarzmeerküste aufbrechen.

Nach einem typisch türkischen Gruß, der aus zwei kurzen Kopfnüssen link und rechts besteht, verabschieden wir uns von Heval und stehen Montags bereits vor 10 Uhr an der Straße. Der Tag begeistert uns ein weiteres Mal, da das Trampen in der Türkei für uns so einfach ist, wie in keinem Land zuvor. So fahren wir meist nur kurze Strecken, finden aber immer unmittelbar eine neue Mitfahrgelegenheit. Die wichtigsten Erkenntnisse dabei:

  • das Schwarze Meer ist gar nicht schwarz
  • es haben uns bisher nur Männer (allerdings aller Altersklassen) mitgenommen. Einzig in Griechenland hatten wir mit Anna eine Frau
  • Für Türken ist das Lenken eines Fahrzeugs nur eine Nebenbeschäftigung. Viel intensiver widmet man sich hier dem Rauchen, Telefonieren, Karten erklären, Dinge aufschreiben oder Zitronenduft durchs Fahrzeug sprühen
  • Es gibt nur ein Rudi Völler!
  • unterwegs wird man von den Menschen gut versorgt mit Getränken und Essen
  • die Toiletten in Asien bestehen meist nur noch aus einem Loch. Das erfordert nun intensives Warmmachen und Dehnen unsererseits, um Krämpfen und Zerrungen vorzubeugen
  • auf die Frage nach der Nationalität und unserer Antwort folgt nicht selten die Aussage „Merkel!“ gefolgt von der klassischen Halsabschneidergeste
  • bisher haben wir kaum Türken getroffen, die Englisch sprechen, weshalb wir zunehmend die Sprache lernen
  • Tramperweisheit #2: „This is a good spot, because you look totally lost!“

Nach neun Autofahrten und über 400 zurückgelegten Kilometern trennt uns schließlich nur noch ein Gebirge vom Schwarzen Meer. Obwohl es bereits dunkel wird, wollen wir auch noch die letzten 150km schaffen, da wir uns erneut im Nirgendwo befinden. Und in diesem Moment taucht Husseyin mit seinem Pickup auf. Nachdem wir mit unseren, mittlerweile sehr beachtlichen, Türkischkenntnissen alles über uns und den Trip erzählt haben, scheint Husseyin sehr belustigt. Er führt ein paar Telefonate, denen wir entnehmen, dass er über uns spricht.

Irgendwann hält er auf dem Weg bergauf an, da wir bereits umgeben sind von Schnee, fordert uns auf, Fotos zu machen und initiiert schließlich eine Schneeballschlacht. Wenig später erreichen wir eine Kleinstadt, die so idyllisch da liegt, wie das Playmate des Monats Februar. Husseyin lädt uns zum Abendessen ein und versucht, uns etwas zu erklären, was wir aber nicht wirklich verstehen. So wissen wir nicht, ob er noch weiterfährt oder wir hier schlafen müssen. Irgendwie ist uns das aber auch ziemlich egal, da Husseyin sowieso die meiste Zeit ziemlich amüsiert über uns zu sein scheint und wir ihm blind vertrauen.

Als wir schließlich weiterfahren, tritt 5 km später der lang erwartete „Aha-Effekt“ bei uns ein. Die immer schlechter werdenden Straßen münden schließlich in einer riesigen Tunnel- und Straßenbaustelle mit einem großen Baucontainer-Camp. Nun wissen wir, was uns der wild gestikulierende Vater zweier Töchter am Nachmittag hatte erklären wollen, als er neben uns anhielt und sich in Rage redete. Wahrscheinlich war das auch der Grund, warum Husseyin soviel Spaß an uns unwissenden Deutschen hatte. Er macht per Gebärden deutlich, dass wir im Container schlafen würden und keine 20 Minuten später sitzen wir gemeinsam mit allen Ingenieuren am Tisch, um ein Sechs-Gänge-Abendbrot zu genießen.

Abendessen auf der Baustelle. Ganz rechts: Husseyin

Nach dem Abendbrot gibt es eine kurze Teepause. Anschließend fahren wir zurück in die Kleinstadt, um einen zweiten Nachtisch zu uns zu nehmen und den großen Persönlichkeiten der Region die Hand zu schütteln. Glücklicherweise ist unter den Ingenieuren einer, der etwas Englisch spricht und übersetzen kann. Maren bemerkt, wie häufig in den letzen Tagen, dass sie wieder einmal die einzige Frau im gesamten Raum ist. Husseyin lacht laut über die Bemerkung und gibt als Grund an, dass die Frauen bereits schlafen würden. Klar, ist ja auch schon halb 9.

Zurück im Camp werden wir dann schließlich in den Container des Bosses geführt. Der Respekt der Angestellten ist spürbar und irgendwie hat er auch auf uns eine enorme Aura, die uns Ehrfurcht einflößt. Erol begrüßt uns auf Deutsch. Er hat fünf Jahre in Göppingen ein Restaurant geführt, ist dann aber zurück in die Türkei gegangen, wo er nun den Bau von 25 Tunneln inkl. einer 200km langen Verbindungsstraße leitet. Hier klappt Umschulung noch.

Erol weist wie Orhan daraufhin, dass Erdogan super wäre, da er 20.000km Straßen bauen lassen hätte. Ich verkneife mir den Kommentar über den kleinen Österreicher erneut. Die schönste Aussage des Tages kommt dann aber schließlich auch von Erol, als er über die Probleme der Türkei und Deutschland spricht: „Das ist nur Politik und hat mit uns Menschen nichts zu tun.“ Nachdem er uns eine gute Nacht gewünscht hat, werden wir schließlich noch zu ein paar Partien des Nationalsports Backgammon herausgefordert, bevor wir schlafen gehen.

Am nächsten morgen werden wir früh von einer Explosion des Tunnelbaus geweckt. Nach einem ausgiebigen Frühstück sind wir bei der Tratschrunde mit Tee überrascht, da scheinbar die Arbeit sämtlicher Ingenieure zu ruhen scheint, seitdem wir da sind. Irgendwann betritt Erol den Raum und erneut stehen alle respektvoll auf und setzen sich auch nicht wieder, als er Platz nimmt. Dazu haben wir festgestellt, dass ihn hier jeder mit Patrón anspricht, was ihn für uns noch mehr als eine Art Pablo Escobar der Türkei erscheinen lässt. Wir dürfen uns wieder setzen und nach einer netten Unterhaltung erklärt Erol uns belustigt, dass einer seiner Mitarbeiter Reno mit seinem Renault an die Schwarzmeerküste bringt. Wir bedanken uns ausgiebig und sitzen wenig später im Auto nach Ordu.

Erol „El Patrón“ (2.v.l.) und seine Untergegebenen

Unterwegs werden uns sämtliche Tunnelbaustellen gezeigt und wir benötigen für die noch nicht erneuerte Strecke von 100km mehr als zwei Stunden. Angekommen in Ordu geht es nur kurze Zeit später wieder an die Straße, um die letzten 170km nach Trabzon zurückzulegen. Und tatsächlich schaffen wir es relativ schnell, jemanden zu finden, der geschäftlich unterwegs ist und uns mit einem etwas längeren Zwischenstopp in Giresun bis ans Ziel bringt. Leider hat hier das einzige Hostel der Stadt geschlossen. Doch es dauert wieder nicht lange, bis eine Vielzahl an Menschen uns unterstützt und nach vielen wilden Telefonaten (u.a. für eine Übersetzung nach Karlsruhe) zu einer Unterkunft speziell für Lehrer führt.