Heiß. Laut. Dreckig. So ist Indien für uns. Ein einziger Stau. Ein einziges Hupkonzert. Schwarze Abgaswolken und 40°C. Kaputte Straßen. Überall Menschen. Fußgänger laufen auf der Straße und an allen Orten wird geschlafen. Viele Bäume. Große Hitze. Bunte Stoffe. Straßenkinder. Bettler. Überfüllte Züge. Die Menschen stören sich an nichts.

Die Stimmung im Nachtzug kocht über. Sind ja auch 40°C.

Großes Land, kleine Menschen. Riesige Slums. Beim Naseputzen ist das Taschentuch schwarz. Jeder will ein Selfie mit dem Weißen. Vordrängeln statt anstellen. Hindu-Tempel. Keine Privatsspähre. Neugier. Viele Menschen mit Beeinträchtigung. Kein Distanzgefühl. Dreiste Kühe und Affen überall. Züge mit offenen Türen. Ein- und Aussteigen ist Krieg. Tag und Nacht schwitzen.

Maren nach 20 Stunden Zugfahrt im Low Budget Sleeper-Class-Abteil

Reis. Hilfsbereite Menschen. Günstig. Heilig. Sleeper Class. Energieverschwendung. Lächeln. Kleine Shops an jeder Ecke. Geldbündel in der Hosentasche. Hände schütteln. Nackt im Bauschuttcontainer baden. Aus dem fahrenden Auto kotzen. Die Stadt heißt Mumbai, das Gefühl Bombey. Sich in Ekstase tanzen.

Brettspiele am Straßenrand

Sonne. Scharfes Essen. Durchfall. Britischer Einfluss. Überfall im Zug. Englisch mit starkem Akzent. Wackelköpfe. Tee. Ununterbrochen Wasser trinken. Ganges. Sandsturm. Mücken. Geflochtene Zöpfe. Müll. Schwarze Haare. Yoga. Jeder will dein Freund sein. Uringeruch Ratten. Vegetarische Delikatessen. Deckenventilatoren.

Tuk Tuk Fahrer Raja. Führerschein? Hab ich vergessen… vergessen zu machen.

Millionen Tuk Tuks. Preise verhandeln. Unfälle. Special Price: Surprise. 24 Stunden Rush hour. Fahrerflucht. Linksverkehr. Ohrfeigen. So viel Potential. Und so heiß! So ist Indien für uns.

Da hätte er den Deutschen wohl doch lieber nicht sein Tuk Tuk fahren lassen sollen